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Ausstellungen

Wir freuen uns, Ihnen zweimal im Jahr wechselnde Ausstellungen im Foyer der PADERHALLE präsentieren zu dürfen. Die Besichtigung der Bilder ist während der Veranstaltungen möglich.

Ausstellungen

Ausstellungsprojekt des Stadtmuseums Paderborn, der galerie@19 und Cheezze

© bei den Autoren
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Die Kaserne an der Driburger Straße

Soldaten prägten seit mehr als 200 Jahre das Bild der Stadt Paderborn – preußische, deutsche, britische. Mit dem Abzug der britischen Truppen 2019 ging diese Epoche der Stadtgeschichte zu Ende. Die Kaserne an der Driburger Straße, von der Wehrmacht 1938 für das Panzerregiment 11 gebaut und von den Briten bis 2016 genutzt, steht exemplarisch für diese Entwicklung. Noch stehen die historischen Gebäude. In den kommenden Jahren wird hier ein neues Quartier entstehen. Die Großbaustelle der Universität zeugt schon davon.

Sechs Fotografinnen und Fotografen – sechs unterschiedliche Perspektiven auf die ehemalige Barker Kaserne. Verborgene Keller, ein verlassenes Kino, ein stiller Pub – Zeugen einer Zwischenzeit. Bevor auf dem Gelände der Barker Kaserne ein ziviles Wohn- und Gewerbequartier entsteht, haben die Fotografinnen und Fotografen die Gunst der Stunde genutzt und sind den Spuren nachgegangen, die das britische Militär hinterlassen hat – vom Keller bis zum Dachboden.

Die Fotografen: Wolfgang Brenner, Axel Czypionka, Jörg Lütkemeier, Andreas Neuwöhner, Dagmar Venus, Tobias Vorwerk

Ein Ausstellungsprojekt des Stadtmuseums Paderborn, der galerie@19 und Cheezze.

Die Panzerkaserne

Für das Panzerregiment 11 und die Panzerabteilung 65 errichtete die Wehrmacht die Kaserne an der Driburger Straße. Sie wurde 1938 feierlich eingeweiht. Erstmals fuhren Panzer durch die Stadt. Die Zeitung berichtete über eine Ansprache von Oberst Philipps: „Das Bild, das sich heute den Paderbornern zeige, sei zwar ungewohnt, doch dessen müsse sich jeder bewusst sein, dass diese neue Waffe ein machtvolles Instrument in der Hand des Führers sei.“ Schon wenige Monate später besetzte das Regiment in der Tschechoslowakei das Sudetengebiet und überfiel im September 1939 Polen. Zweimal kam es noch nach Paderborn: im Oktober nach dem Polenfeldzug und im Juli 1941 nach dem Kriegszug gegen Frankreich. Aus dem Krieg gegen Russland kehrte das Regiment nicht mehr zurück. Die Soldaten kapitulierten 1945 im österreichisch-tschechischen Grenzgebiet.

Mit dem Kriegsende 1945 hatte Paderborn als preußische Garnisonsstadt ausgedient. Politische Bestrebungen der Nachkriegszeit, die in den 50er Jahren neu aufgestellte Bundeswehr nach Paderborn zu locken, erfüllten sich nicht. Vielmehr waren es nun die Briten, die in die preußischen Kasernen einzogen und Paderborn zu einem ihrer großen Garnisonsorte ausbauten.

Daniel Becker

© Daniel Becker
© Daniel Becker
© Daniel Becker
© Daniel Becker
© Daniel Becker
© Daniel Becker
© Daniel Becker
© Daniel Becker
Zum Künstler:

Im Fokus seiner Arbeiten steht bei Daniel Becker Identität. Figuration in flächiger Abstraktion ist dabei ein wiederkehrendes Element. Geometrische Formen deuten eine Räumlichkeit an und stehen häufig in Kombination mit Mustern, welche diese Flächigkeit aufbrechen.“

Angelika Gausmann

Ausstellung:

Angelika Gausmann

Zwei Provinzen

Aquarelle, Zeichnungen und Collagen aus Mecklenburg und der Provence

2012 – 2020

Zur Künstlerin:

Publikationen zu regionaler Kunst, die sich mit der Shoah auseinander setzt: Jo Glahé, Per Kirkeby, Franz Bürger

EA: Kunsthaus Kandern, Heimatstube Wesenberg/Mecklenburg, Forum Junger Künstler Schloss Neuhaus Verlagsgalerie Schloss Hamborn

GA: „Gegen das Vergessen“, Mahn- und Gedenkstätte Wewelsburg, Forum Junger Künstler Schloss Neuhaus Kreishaus Paderborn, Rathaus Borchen, ein-seh-bar Bielefeld u.a.

arbeitet als Kunstlehrerin an der Friedrich-Spee-Gesamtschule in Paderborn

Mitglied der Künstlergruppe artic

lebt in Borchen - Schloss Hamborn

Axel Czypionka

© Axel Czypionka
© Axel Czypionka
© Axel Czypionka
© Axel Czypionka
© Axel Czypionka

Axel Czypionka wurde 1964 in Gießen geboren. Dort absolvierte er ein Lehramtsstudium mit dem Hauptfach Musik und experimentierte in seinem Tonstudio. Heute arbeitet er an einer Grundschule und spielt Schlagzeug in unterschiedlichen Formationen. Seine große Leidenschaft ist das Musikhören. Vielleicht mit ein Grund, warum Axel Czypionka allem Visuellen lange Zeit skeptisch gegenüber stand. Das änderte sich vor sieben Jahren mit dem Kauf einer Systemkamera.

In den folgenden Jahren drängte sich immer stärker „Das Bild als Solches“ in Wahrnehmung und Alltag. Die Fotografie bekam einen neuen, mächtigen Stellenwert und die Kamera ist nun sein ständiger Begleiter. Axel Czypionka findet „Sein Bild“ an ungewöhnlichen Orten, aber auch in nächster Umgebung. Warum ihn ein bestimmtes Motiv berührt, vermeidet er zu hinterfragen.

„Das ist ein gutes Zeichen und vielleicht bin ich deshalb auf einem richtigen Weg? Ich möchte diese fotografische Freiheit nicht gefährden, auch nicht durch die Festlegung auf ein Genre!“

Gemeinschaftsausstellungen:

„Ansichtssache Paderhalle – Jahresprojekt“, 2015; Paderhalle, Paderborn

„Jahresprojekt Fotografie“ 2013 -2019; Kulturwerkstatt, Paderborn

„Kunst trifft Garten“ 2017; Kunstverein, Paderborn

„Terraforming Königsplätze“ 2017; Galerie @ 19 , Paderborn

„Der Fotoverein Cheezze stellt sich vor“ 2019; „Zwischenstand“,  Paderborn

Arbeiten des  „Jahresprojekt Fotografie“ 2019; Ausstellungsflur „PPZ“, Paderborn

Einzelausstellungen:

„Verkleidung“ (durchgeführt von „Cheezze“) 2019; „Zwischenstand“, Paderborn

„Ansichtssache Paderhalle“ 2019 (kuratiert von Wolfgang Brenner, Galerie@19); Paderhalle, Paderborn

Petra Lettermann

© Petra Lettermann
© Petra Lettermann
© Petra Lettermann
Petra Lettermann – freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier in der
Mühlenstraße 5 in Paderborn
  • Seit 2012 Beschäftigung mit „Intuitiver Prozessmalerei“, einer Technik, die die Künstlerin Gabriele Musebrink in ihrer Malschule in Essen unterrichtet
  • 2013 und 2014 Belegung verschiedener Malkurse bei Gabriele Musebrink und ihrer Assistenz 
  • seit 2013 Zusammenarbeit und Kooperation mit der Künstlerin Helga Freitag aus Paderborn 
  • seit April 2014 eigenes Atelier in der Mühlenstraße 5 in Paderborn; 
  • Durchführung verschiedener Malkurse für Einzelpersonen oder auch Gruppen; projektbezogene Malkurse 
  • Mai – Oktober 2015 Ausstellung DIALOG mit Helga Freitag im ZAR (Zentrum für Ambulante Rehabilitation) in Paderborn 
  • September 2015: Teilnahme am Projekt KUNST trifft GARTEN in Paderborn – Ausstellung im Garten Konersmann 
  • Juni – September 2017 Ausstellung in den Räumlichkeiten des Musikhauses Schallenberg in Paderborn 
  • August – November 2018 Ausstellung 

STEINZEICHEN im Therapiezentrum Bad Lippspringe; STEINZEICHEN – die Arbeiten lassen verschiedene Materialien wie Marmormehl, Sumpfkalk und Pigmente miteinander in Verbindung treten und schaffen durch den Auftrag Strukturen und Flächen, die durch Verdichtung Transparenzen und Zeichnungen schaffen – ähnlich den Steinzeichen in der Natur. 

Rost stellt diese Nähe zur Natur ebenfalls her – mit einem Feuerwerk an tiefen und warmen Farbtönen und damit verbunden, einer großen Bandbreite an Eindrücken.

Weitere Informationen über Petra Lettermann finden Sie unter www.letterfrau.de

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